Bürgermeisterkandidat

Winfried Raddatz für Westerkappeln

Ich bin ein echtes Kind des Tecklenburger Landes!

Während meines Studiums habe ich eine Weile im Großraum Hannover gelebt. Danach zog es mich wieder in meine Heimat zurück, für die ich mich weiterhin engagieren möchte. Dies ist meine Geschichte:

Wichtig ist, dass man nicht vergisst, wo man herkommt.

Meine Eltern kamen als Flüchtlinge aus Pommern und fanden ihre Heimat in Lotte-Büren. Als mittlerer von drei Brüdern kam ich am 12.Januar 1956 hier auch zur Welt.  Während mein Vater als Stahlarbeiter im Osnabrücker Stahlwerk von Klöckner das Geld für die Familie erarbeitete, kümmerte sich unsere Mutter um die Kinder, den Haushalt und den großen Garten. Der war als Selbstversorgergarten angelegt und belieferte uns mit frischem Obst und Gemüse das ganze Jahr über. Auch wir Kinder fanden uns nach der Schule oft im Garten wieder, um zu helfen. Mir war früh klar, dass ich studieren wollte, doch für ein Arbeiterkind war das nicht selbstverständlich. Meine Eltern, dafür bin ihnen heute noch dankbar, unterstützten mich bei diesem Wunsch. Also legte ich mich schulisch ins Zeug, machte meinen Realschulabschluss in Mettingen und danach 1973 die Fachhochschulreife in Osnabrück. Direkt im Anschluss begann ich das Studium zum Bau- Ing. in Hannover und legte drei Jahre später mein Diplom ab. Die Arbeitswelt stand mir nun offen. Ich entschied mich für ein Osnabrücker Bauunternehmen, bei dem ich nun seit über 40 Jahren in leitender Position tätig bin.

Die SPD ermöglichte mein Studium

Das Geld damals war knapp. Der Lohn eines Stahlarbeiters hätte wohl nicht gereicht, um mein Studium in Hannover zu finanzieren. Ich hatte das Glück, dass unter Willy Brandt das BAföG eingeführt wurde, das Arbeiterkindern den Zugang zu den Hochschulen und damit zu einem akademischen Grad ermöglichte. Das rechne ich der SPD heute noch hoch an und gebe mit meinem Engagement in der Partei zurück, was mir durch die Partei ermöglicht wurde. Dass ich früh auch Mitglied der SPD wurde, hatte allerdings noch nicht damit zu tun. Die SPD war immer schon in unserer Familie präsent. Unser Vater nahm uns regelmäßig zu den Mai- Kundgebungen mit. Es war uns Kindern also selbstverständlich, die Nähe zur politischen Position der Sozialdemokratie zu suchen.

Seit 2004 bin ich in Westerkappeln aktiv als Ratsherr in der SPD- Fraktion, bin mittlerweile sechs Jahre im Vorstand und bringe seit elf Jahren als Vorsitzender des Bau- und Tiefbauausschusses mein Wissen und meine Erfahrung ein.

Familie, Freunde, Sport und Singen.

Die Familie steht bei mir immer an erster Stelle. Danach kommen die Freunde und Kumpels, mit denen ich seit frühester Jugend Sport treibe, Radtouren unternehme, feiere und auch in der Kantorei der ev. Kirchengemeinde singe. Fest auf dem Programm meiner Frau und mir stehen die Kirchentage. Dort genießen wir die gesellschaftlichen, sozialen und kirchlichen Diskurse und den Austausch mit interessanten Menschen. Das Fußballspielen habe ich seit einigen Jahren aufgegeben. Stattdessen genieße ich jetzt beim Imkern und Golfen die Erholung und die Natur.

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