Westerkappeln zur Fahrradgemeinde machen

Wenn wir das Klima schützen wollen, müssen wir unsere Mobilität verändern und Fahrradfahrer/innen stärker in den Blick nehmen. Zwar wird die Coronakrise die Haushaltskasse der Gemeinde sicherlich belasten, doch darf das nicht dazu führen, dass Westerkappeln die Initiativen zur Verbesserung des Fahrradverkehrs zurückfährt. Mehr Klimaschutz bedeutet auch ein Umdenken bei der Mobilität.

Die Radwege-Initiativen unterstützen

Verschiedene Radwege-Initiativen haben in der Vergangenheit Hervorragendes geleistet. Ohne sie gäbe es keine Fahrradwege nach Seeste, Westerbeck oder in Velpe. An anderen Stellen hakt es aber gewaltig. Wann gibt es endlich den Lückenschluss an der Tecklenburger Straße zwischen Iborgs Helle und dem Kreisel Haubreede? Und die schmale Lotter Straße ist eine Gefahr für Fahrradfahrer zwischen Lotte und Westerkappeln. Das Gleiche gilt für die Halener Straße in Seeste. Auch für die Radtrasse entlang der L 501 auf dem Schafberg können wir uns gut eine Radwege-Initiative vorstellen.

Eigene Strecken und Wege für Radfahrer

In der Vergangenheit stand das Auto im Mittelpunkt. Alle Verkehrskonzepte haben die Planer rund um den Autoverkehr aufgestellt. Pkw- und Fahrradfahrer müssen sich bislang die Fahrbahn teilen, was natürlich gefährlich ist. Das muss sich ändern. Radfahrerinnen und Radfahrer brauchen eigene Strecken und Wege. Deshalb möchten wir den Pkw-Verkehr im Ortszentrum zugunsten der Fußgänger und Radfahrer verringern. Dadurch erhöhen wir nicht nur die Sicherheit, sondern auch die Aufenthaltsqualität. Die Verwaltung muss die Osnabrücker Straße in dieser Hinsicht völlig überplanen, was allerdings nur gemeinsam mit dem Landesbetrieb Straßen.NRW geht.

Dreiklang zwischen Fahrradverkehr, ÖPNV und dem Auto

Wenn die Menschen vom Auto aufs Fahrrad umsteigen sollen und wir die Anzahl der Fahrradfahrer erhöhen wollen, brauchen wir sichere und attraktive Radwege. Bei zukünftigen Planungen müssen die Fahrradfahrerinnen und Fahrradfahrer eine höhere Priorität bekommen. Wir brauchen den Dreiklang zwischen Fahrradverkehr, ÖPNV und dem Auto. Dazu gehören dann auch gute Abstellmöglichkeiten für die Fahrräder an den Knotenpunkten und Haltestellen des Öffentlichen Personennahverkehrs.

  • Foto: pixabay

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